Kooperation zwischen dem “Internet – Von Senioren für Senioren e.V.” und dem Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

In diesem Sommersemester 2018 findet am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde ein Forschungskolloquium mit dem Titel „Plurale Literalitäten“ statt. Literalität beschränkt sich nämlich heute keineswegs nur auf das klassische Lesen und Schreiben. Die Digitalisierung konfrontiert uns mit einer Vielzahl an neuen Zeichensystemen, die es zu verstehen gilt. Für sog. „digital natives“, also mit digitalen Medien aufgewachsene Menschen, ist das kein Problem. Andere stellt dies allerdings zunehmend vor eine große Herausforderung. Dieser stellen sich die vielen ehrenamtlich Beschäftigten des Vereins „Internet – Von Senioren für Senioren e.V.“

In diesem Kontext haben drei Master-Studierende des Faches Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Würzburg ein Projekt geplant, das sich ebenfalls mit diesen Herausforderungen im Rahmen des Forschungskolloquiums „Plurale Literalitäten“ beschäftigen wird. Sie werden deshalb in der Zeit zwischen Juni und September regelmäßig das Internetcafe im Seniorenzentrum St. Thekla besuchen und dort auch selbst ehrenamtlich tätig sein. Dabei soll direkt im Lebensalltag nachvollzogen werden, wie Seniorinnen und Senioren mit den Herausforderungen der Digitalisierung umgehen und diese zu meistern versuchen.

In Folgendem sollen die drei Studierenden kurz vorgestellt werden:

Pearl Sue Carper B.A.
Master-Studierende und wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Würzburg

Stephanie Müller B.A.
Master Studierende am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Würzburg



Alexander Zwurtschek B.A.
Master Studierender, wissenschaftliche Hilfskraft, Tutor und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Würzburg

i4s und die WebWeek

Anlässlich der ersten WebWeek in Würzburg haben wir in zwei Präsentationen unsere Arbeit vorgestellt. Am 7. März waren wir in der Stadtbücherei präsent; am 8.3. in unserem Raum in St. Thekla.

Hier zeigen wir die Präsentation.

i4s webweek

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Die Telekom stellt ihr Netz auf IP um. Hilfe für die Älteren wird angeboten.

Die Telekom stellt ihr gesamtes Netz auf IP um. Damit die IP-Umstellung gelingt, wurde ein Team geschaffen, dass Telekom-Kunden aktive Hilfe leistet und sich mit Sonderdiensten (www.telekom.de/sonderdienste) beschäftigt: von A wie Aufzugnotruf bis Z wie Zählerfernauslese (www.telekom.de/sonderdienste). Gemeinsam mit der Senioren Liga hat man jetzt eine Broschüre aufgelegt, die älteren Menschen den Umstieg auf IP erleichtern soll. Eine Hilfestellung, die gut ankommt.

Hilfe gegen Abzocke und Betrug

Der Bericht eines vor kurzem Betroffenen:

Ich habe auf einer Verkaufsplattform (wie ebay-Kleinanzeigen oder Markt.de) ein Autoersatzteil für rund 100 Euro angeboten. Nach einiger Zeit erhielt ich die E-mail eines scheinbar ernsthaft interessierten Kunden, der mich nach dem äußersten Preis fragte. Nachdem wir (per E-Mail) einig waren, teilte er mir mit, daß er mir einen Scheck schickt, der höher ist als der Kaufpreis (100 Euro) und ich die Differenz dem Kurier, welcher das Teil abholt, bar ausbezahlen soll. Ich erklärte mich damit einverstanden, weil ich annahm, dass die Differenz für das Abholen (Benzingeld) gedacht war.

Umso überraschter war ich, als ich 2 Tage später ein „Air-Mail“ Kuvert ohne Absender erhielt in dem sich ein Verrechnungsscheck über 2000 Euro ! befand. Nachdem ich von meinem Bankberater erfuhr, dass der gutgeschriebene Betrag eines ungedeckten oder gefälschten Schecks bis zu 180 Tagen zurückgefordert wird, war mir klar, daß es sich hier nur um einen versuchten Betrug handeln konnte.

Ich recherchierte im Internet und fand eine Seite welche sich u.a. genau mit dem Thema befasst und die ich Ihnen, verehrte Leser und Leserinnen sehr empfehlen möchte:

Pfiffige Senioren

Diese Seite behandelt alle Facetten des täglichen Betrügerlebens und ich würde mich freuen, wenn Sie daraus Ihren Nutzen ziehen können.
Ihr Peter Wisshofer

Kostenlose Online-Kurse machen derzeit Furore. Auch wir sind an dieser Entwicklung beteiligt

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden und Neues zu lernen. So helfen beispielsweise Lernvideos beim Stricken oder bei Autoreparaturen. Auch beim Sprachenlernen gibt es einiges zu entdecken. Im kostenfreien Online-Kurs „Gratis Online Lernen“ wird ab dem 4. April 2016 gezeigt, wie es am besten gelingt, sich kostenfrei mit Hilfe des Internets weiterzubilden. Einführende Videos, Arbeitsmaterial und kurze Überprüfungsmöglichkeiten bieten Anregungen, Übungs- und Vertiefungsmöglichkeiten.

Die Kursteilnahme ist für alle offen und kostenfrei. Voraussetzung für die Teilnahme sind erste Grundkenntnisse im Umgang mit dem Internet sowie eine E-Mail-Adresse, damit man sich bei der Kursplattform iMooX (http://imoox.at) anmelden kann.

Viel mehr Informationen gibt es hier zu dem am 4.4.2016 startenden Online-Kurs.